Archiv für September 2006

Esst, esst, esst!

September 29, 2006

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Fischgeruch

September 27, 2006

Aus OpenBC wird Xing.

Das kann ja alleine auf Chinesisch eine ganze Menge heißen, so ohne Angabe des Tons oder Zeichens: Affe (猩), Aprikose (杏), Satellit (星), Strafe (刑), Libelle (‚dragon fly‘ 蛵), um jetzt nur mal die einfacheren zu benennen.

Na gut, sie werden schon eher von ‚Interesse’/’aufblühen‘ (兴) oder ‚okay‘ (行) oder ‚mit Nachnamen heißen‘ (姓) inspiriert sein.

Am besten gefällt mir jedoch der „fischige Geruch“ (腥) .

takesi ribao

September 25, 2006

Falls sich noch jemand gefragt hat, was der chinesische Titel der gestrigen taz so ungefähr heißt:

沓 [tà] Stapel
可 [kě] können
思 [sī] denken
日报 [rìbào] Tageszeitung

Passend unpassenderweise gab es den chinesischen Titel zum Transrapidunglück.

It never rains in California

September 18, 2006

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Überhaupt, abgesehen vom Wetter gibt es noch extrem positiv zu berichten, dass die Menschen hier einfach unglaublich freundlich sind.

Ich habe mir ein Fahrrad ausgeliehen, und es — hier die stark verkürzte Fassung — einen halben Hügel runterfallen lassen. Ich habe nur wenige Minuten mit dem Fahrradladen telefoniert, um mitzuteilen, dass es da ein Problem gibt. Die Leute waren nur um mich besorgt, nicht um das Fahrrad oder wie wir das jetzt finaziell regeln. Als ich am nächsten Tag nochmal kurz anrief, hatten die Ranger im Park das Rad bereits kletternd geborgen, den Fahrradladen verständigt und der hatte es abgeholt und es befand sich bereits in Reparatur. Und das alles, ohne dass ich mich um irgendwas kümmern musste. (Ok, ich war schon so smart gewesen, den Rangern die Unfallstelle zu zeigen und ihnen neben meiner deutschen Mobiltelefonnummer auch die Visitenkarte des Ladens zu geben.) Als ich dann Ende der Woche das noch in meinem Besitz verbliebene Schloss zurückbrachte, wollten sie (nach ausführlicher Erörterung meines Gesundheitszustandes) für Abholung und Reparatur nicht mal Geld haben, mit der Begründung, die Ritzel wären ja nicht neu gewesen, die hätte man ja sowieso irgendwann mal wechseln müssen. Habe ich natürlich nicht akzeptiert. Na gut, sagte der Händler, dann teilen wir uns den Preis der Ritzel. 20$. Okay.

Wiederum mit Koffer im öffentlichen Personennahverkehr unterwegs, überkam mich dann doch irgendwann der Hunger. Beim Umsteigen sah ich mich suchend nach einer Sandwich-Kauf-Gelegehneit um. Ob ich etwas suche, fragte die Lady vom Info-Schalter. Ich erklärte mein Anliegen. Ja klar, sagte sie und fing an zu beschreiben. Mit Blick auf meinen Koffer meinte sie dann, naja, vielleicht ist es doch etwas zu weit für mich, einen Block. Ich zog es dann auch vor, lieber den nächsten Zug zu nehmen. Sie lief mir hinterher und sagte: „Wait, I have a ham sandwich!“ und zog ein halbes Sandwich aus ihrem Rucksack und versicherte mir, dass sie die Hälfte abgeschnitten und nicht abgerissen habe. Ich war so hungrig, dass ich dieses Angebot nicht ablehnte.

Fast werbefilmreif sind die Szenen, wenn man einen anderen Mac-User trifft. (Dabei gibt’s die hier genau wie im Prenzberg an jeder Straßenecke.) Der muss sich immer unbedingt mit einem unterhalten und hat irgendwelche gutgelaunten Ratschläge oder Fragen zu kostenfreiem WiFi, meinem Weltreiseadapter oder meinem neuen MacBook.

Vielleicht liegt das ja am Wetter.

I hope all of you over there know…

September 18, 2006

Den 9/11-Artikel kann ich so nicht alleine stehen lassen. Das klingt mir zu sehr nach dem plumpen Antiamerikanismus, den ich auch nicht leiden kann. Außerdem ist die Stimmung in – nun ja – Kalifornien eine andere:

Als ich während meiner Anreise mit drei Frauen auf den Feiertags nicht so häufig verkehrenden Zug wartete, kam das Thema irgendwann naheliegenderweise auf die Frage, wo wir denn herkämen, heute. Als ich „Berlin, Germany“ sagte, waren die Jüngerenüberrascht und die etwa Fünfzigjährige überraschte mich mit „I hope all of you over there know that Bush is an idiot.“

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Wollte ich jetzt mal so weitergeben, sicherheitshalber.

Advertisement break

September 18, 2006

I must admit: This is really cool. Though I am aware I am doing advertisement now. It is for Lufthansa.

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I am blogging from the air plane.

<tt>

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^C
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</tt>

Let’s see what happens when my battery power is gone…

Home Improvement

September 13, 2006

kabel.pngHa! Ich habe am Wochenende ein langes (25ft, whatever…) Ethernetkabel gekauft. Das gehört in jedes Dienstreisegepäck. Nu bin ich nicht mehr an den Schreibtisch gefesselt – warum Hotels es nicht schaffen, wirklich höhenverstellbare Schreibtischstühle anzuschaffen werde ich nie verstehen – , sondern kann das Notebook mit aufs Sofa, auf den Balkon und ins Bett nehmen. Fast wie zu Hause…