Erster Tag in Pudong

Dank Auslandsaufenthalt gibt es jetzt hier ganz klassischen Blogcontent: Was ich heute getan und nicht getan habe:

  • Mit Maglev und Taxi selbst zum Appartment gefunden, statt mich abholenzulassen. Am Maglev steht für die Deutschen inzwischen auch irgendwo Transrapid dran.
  • Monatsmiete bezahlt und eingezogen, aber den Mietvertrag noch nicht gelesen und unterschrieben. (Habe ich eh erst nach dem Bezahlen gekriegt. Ist zweisprachig.)
  • Festgestellt, dass ich rudimentäres Internet habe (Bandbreite okay, nur viele Dienste werden geblockt), aber mich noch nicht um elegante Workarounds gekümmert.
  • Eine Monatsmitgliedschaft im Fitnessclub hier im Haus abgeschlossen. Die haben nämlich ein Schwimmbad, hier nur 24 Stockwerke unter mir.
  • Mich an 炒饭 (fried rice) und gegrilltem Straßenessen sattgegessen.
  • Die Küche ein wenig hilflos mit Dingen aus dem nahegelegenen 24h family mart ausgerüstet. Zucker nur als Kandis. Frische Milch. Jede Menge komisches, vermutlich japanisches Zeug. Das Mitbringen größerer Mengen heimischer Hygieneprodukte war jedenfalls überglüssig, die gibt’s alle.
  • Marktrecherche. Es scheint jetzt Einheitspreise zu geben, ich bekomme ohne Verhandlungen den Preis von 5 Kwai (knapp 50ct) pro DVD genannt, ob nun englischer, deutscher oder chinesischer Film oder M$ Vista.
  • Mit einer sehr aufregenden Massage, bei der ich trotzdem weggenickt bin, wenn es nicht gerade laut gekracht hat, den Großteil der Flug- und Zu-schwerem-Gepäck-Verspannungen gelöst. Die Verlängerung auf die zweite Stunde, wo ihr wohl auch noch einiges eingefallen wäre bei meinem immer noch nicht dollen Zustand dann aber abgelehnt, um doch irgendwann ins Bett zu kommen.
  • Seit dem Verlassen des Maglevs keinen weiteren Westler gesehen.
  • Trotzdem nicht rechtzeitig ins Bett gekommen.
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2 Kommentare - “Erster Tag in Pudong”

  1. radish Says:

    Besser so als andersherum: Nach ein paar lustigen Erfahrungen mit ägyptischen Hygieneprodukten kann ich allen Reisenden nur raten, immer haufenweise Zeugs mitzunehmen. Ok, ist ein paar Jahre her, aber die wabbeligen Dinger wurden in einem überflüssig erscheinenden Papprohr ausgeliefert. Doch ohne Papprohr konnte man sie zusammenfalten und dementsprechend ganz sicher nicht an ihren Bestimmungsort befördern.

  2. strandgut Says:

    radish, in den USA habe ich das ähnlich erlebt. Zumindest hier in dieser Shanghaier Luxusgegend steht europäische Markenware jedoch hoch im Kurs.


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