Melancholisch in Mitte

So, nun ist das Büro zusammengepackt.

Schon die letzten Tage wurde ich zu meiner eigenen Überraschung doch etwas melancholisch, nach sieben einhalb Jahren (an verschiedenen Orten in verschiedenen Firmen) bald nicht mehr in Mitte zu arbeiten. Obwohl das neue Büro weiterhin zentral, dicht an zu Hause und vor allem: schöner ist als das alte. Wahrscheinlich gerade weil hier alles ja nun so cool auch nicht ist, war es doch irgendwie nett, hier zu arbeiten – denn „nur so“ zum Gucken würde ich eher nicht herkommen, zum Weggehen wohl auch eher selten. Ein bisschen verstanden habe ich es beim Festival of Lights – dafür fahre ich sicher nicht durch meine Stadt. Aber auf dem Fahrradweg nach Hause von der Arbeit den angestrahlten Fernsehturm anlächeln und einmal Unter den Linden langblicken, ist schon ganz nett.

Nu hier beim Aufräumen im Büro wurde ich geradezu sentimental. Das liegt natürlich ein wenig an hier in diesen Räumen Erlebtem. Vor allem aber wohl daran, dass ich noch nie einen so wenig chaotischen Auszug erlebt habe, und daher zum ersten Mal die Zeit und Muße habe, beim Zusammenpacken sentimental zu werden.

So nun gleich gönne ich mir mein letztes Taxi nach Hause, und vorher: Die Letzte macht das DSL aus.

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