Archive for the ‘de’ category

Hallo Welt?!

Oktober 30, 2008

Ha – DSL und ISDN im neuen Büro gehen. Was hiermit gezeigt wäre. Man hat uns zwar mit DSL 3k statt dem bestellten 16k versorgt, aber: Kleinigkeiten… (Nicht wirklich.)

Aber erstmal bin ich sehr froh: Testanruf im alten Büro, da ist nun auch das allerletzte gepackt, so dass man beim Warten auf die Möbelpacker erstmal noch was essen geht. Und hier ist nun auch alles am Start bevor drüben überhaupt eingeladen wurde.

Alles ist gut und wird noch besser!

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Melancholisch in Mitte

Oktober 29, 2008

So, nun ist das Büro zusammengepackt.

Schon die letzten Tage wurde ich zu meiner eigenen Überraschung doch etwas melancholisch, nach sieben einhalb Jahren (an verschiedenen Orten in verschiedenen Firmen) bald nicht mehr in Mitte zu arbeiten. Obwohl das neue Büro weiterhin zentral, dicht an zu Hause und vor allem: schöner ist als das alte. Wahrscheinlich gerade weil hier alles ja nun so cool auch nicht ist, war es doch irgendwie nett, hier zu arbeiten – denn „nur so“ zum Gucken würde ich eher nicht herkommen, zum Weggehen wohl auch eher selten. Ein bisschen verstanden habe ich es beim Festival of Lights – dafür fahre ich sicher nicht durch meine Stadt. Aber auf dem Fahrradweg nach Hause von der Arbeit den angestrahlten Fernsehturm anlächeln und einmal Unter den Linden langblicken, ist schon ganz nett.

Nu hier beim Aufräumen im Büro wurde ich geradezu sentimental. Das liegt natürlich ein wenig an hier in diesen Räumen Erlebtem. Vor allem aber wohl daran, dass ich noch nie einen so wenig chaotischen Auszug erlebt habe, und daher zum ersten Mal die Zeit und Muße habe, beim Zusammenpacken sentimental zu werden.

So nun gleich gönne ich mir mein letztes Taxi nach Hause, und vorher: Die Letzte macht das DSL aus.

Jahreszeitenwechsel

März 29, 2007

In der Tat, nach eins, zwei Tagen Frühling ist jetzt Sommer. 26-29 Grad diese Tage. Vor zwei Wochen war noch lange Unterhosen tragen angesagt. Nun habe ich Heuschnupfen, der zu Hause stets erst im Juli aufschlägt!

Vorbei.

März 27, 2007

Weihnachten ist nun auch in Shanghai vorbei. Heute auf dem Weg zur Arbeit konnte ich beobachten wie die Weihnachtsbeleuchtung und -schmuck aus den Bäumen der Century Avenue (世纪大道) enfernt wurde.

Vermutlich bevor es zu warm wird, so dass das Plastik schmelzen könnte. Vermutlich ist doch was dran, dass das Klima in Shanghai nicht wirklich angenehm ist. Es ist zu kalt oder zu nass oder zu warm. Im Moment ist es gerade zwischen zu kalt und zu warm, also zu nass.

Wenn ich es schaffe, ohne Taxi zur Arbeit zu kommen (wie heute), dann brauche ich eigentlich keinen Kaffee mehr, denn zugegebenermaßen sind kleine Adrenalinstöße doch inbegriffen, auch wenn ich Shanghai im Allgemeinen weiterhin sehr ‚comfortable‘ finde. Aber eben vielleicht doch nicht morgens vor dem Kaffee. Die U-Bahn an der Endhaltestelle zu verlassen, fordert schon eine gewisse Konzentration, vor lauter Leuten, die das gleiche Ziel haben. Ob ich wohl den Firmen-Shuttlebus noch kriege und wie viele Personen bereits drin sind, ist eine weitere spannende Frage. Und wenn man ihn nicht mehr kriegt, sollte man beim zu Fuss gehen bedenken, dass grüne Fussgängerampeln nicht überzubewerten sind. Heute morgen war es ausgerechnet der Bus vom German Center, der mich in schwarz-rot-gold fast überrollt hätte.

Noch nicht vorbei ist übrigens mein Aufenthalt, ich verlängere. (Lohnt sich vielleicht doch noch, dass Internet irgendwann zu fixen.)

Herausforderung des Tages: 瑜伽

März 15, 2007

Manchmal bedarf es quadrierter Herausforderungen, um sich danach richtig gut zu fühlen. Zweisprachige SW-Design-Meetings (70% Chinesisch, 30% Englisch) bringen es jedoch erfahrungsgemäß nicht immer so ganz.

Heute jedoch: 瑜伽 (sprich: yújiā) class, Yoga. Ich habe zwar sprachlich nicht wirklich viel verstanden, aber mit zum Glück waren mir das yujia selbst zum Teil vertraut. Und gut getan hat es in jedem Fall.

Nächstes Mal wird’s noch besser, denn ich habe mir ein wenig ‚key vocabulary‘ aufschreiben lassen:

吸气 - xīqì -einatmen; 呼气 – hūqì – ausatmen; 放松 – fàngsōng – entspannen, loslassen. Und die Körperteile wiederholen schadet sicher auch nicht…

没有wordpress.com

März 15, 2007

(没有, „mei you“: nicht geben, gibt’s nicht, ham‘ wa nicht)

Kurzes Update zu den fehlenden Updates: Das Internet im Appartement geht wieder. (Das hätte ich auch selbst „fixen“ können. Die Nachbarn klauen ständig die per DHCP vergebenen IP-Adressen und da muss man halt mehrmals ein neues Lease anfordern, bis man eine funktionierende Adresse hat. Hat eine Weile gedauert, bis wir uns verständigen konnten, denn zunächst war die Erklärung natürlich, sie könne mir das jetzt leider nicht fixen, ich hätte ja einen Mac und das ginge nur mit Windows. Nachdem wir uns aber verständigt hatten, das wir die gleichen Fachbegriffe beherrschen, kamen wir dann doch weiter.)

Aber dafür kommt wordpress.com derzeit gar nicht mehr durch die Great Firewall of China, und ssh nicht durch die Firewall des Appartments. Seufz. WiP.

Bis dahin, hier ein kurzer Gruß aus dem Büro.

Der Kaiser bringt das Abendessen

März 12, 2007

19:40 im Büro, 上海, versteht sich.

Ich sitze strategisch günstig, so dass ich dem lokalen Food-Delievery-Typen immer die Tür öffnen darf. Beim zweiten Mal heute abend habe ich realisiert, dass er eine Trickotjacke der deutschen Fussballnationalmanschaft trägt, auf der hinten zwar keine Nummer, aber „Der Kaiser“ steht.

Er sagt auch immer ganz souverän „Thank you“, wenn ich die Tür öffne.

Zu Hause ist das Internet kaputt, deswegen bin ich noch im Büro. Und weil ich immer so lange im Büro bin, kann ich nicht genug darauf drängen, dass mal jemand mein Internet fixt. (Deswegen auch so wenig Updates hier bislang, zu erzählen gäbe es natürlich ohne Ende…)